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ProgrammJahr 2026/27- Kurs 2

Der Wachstumszwang

Muss die Wirtschaft tatsächlich immer weiterwachsen, selbst wenn wir alle genug haben?

Michael Vogt, Autor, Balgach

Mitten im Pazifischen Ozean, 
rund 1'000 km vom südamerikanischen Festland entfernt, liegen 
isoliert die Galápagos-Inseln. In 
den letzten vier Millionen Jahren 
entstand hier durch bis heute 
andauernde Vulkantätigkeit ein 
Archipel, das aus 19 grösseren 
und vielen kleineren Inseln besteht 
und nur gerade 8'000 km2 Landfläche umfasst.

Dank der Isolation entwickelte sich auf diesen Inseln in 
wenigen Millionen Jahren eine einmalige Tier- und Pflanzenwelt, die wir sonst nirgends auf der Welt finden. Kein 
Wunder, dass diese aussergewöhnliche Fauna und Flora 
den jungen Charles Darwin faszinierte und ihn im Jahre 
1835 bei der Entwicklung der Evolutionstheorie inspirierte.

Bis heute ist das zu Ecuador gehörende Galápagos-Archipel ein bedeutender Ort der Evolutionsforschung und seit 
einigen Jahrzehnten auch ein weltberühmtes Reiseziel, das 
jährlich von mehr als einer Viertelmillion Touristen besucht 
wird. Durch die menschliche Besiedlung und Nutzung ging 
aber die Isolation der Inseln verloren, der das Naturparadies seine Einzigartigkeit verdankt. Eingeschleppte Tier- 
und Pflanzenarten machen seither den ansässigen Lebewesen Nahrung und Lebensraum streitig.

Dieser Vortrag widmet sich den Gründen, weshalb die 
Evolution auf den Galápagos-Inseln eine derart einmalige 
Tier- und Pflanzenwelt hervorbringen konnte, der Evolutionsforschung und ihrer Geschichte auf dem Archipel und den 
Herausforderungen des Schutzes des Weltnaturerbes 
Galápagos.


 

  

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